Wie schon in meinem ersten Post hier kurz angemerkt, betreibe ich diese Seite mit meinem selbst geschriebenen kleinen Werkzeug sbe – static blog engine. (ok, etwas hochtreibend der Name, gebe ich ja zu :-)
Aber warum etwas selber schreiben, wenn man einfach zu Blogger oder einem anderen Dienst könnte? Warum das ganze, wenn man sich einfach WordPress installieren könnte? Wie so oft sind es mehrere Gründe die ich hierzu heranziehe:
Für diesen Zweck gibt es natürlich auch für Python schon einige Tools, die das statische veröffentlichen von Webseiten ermöglichen – und etliche habe ich auch ausprobiert. Aber wie so oft war ich mit keiner der Lösungen einverstanden. (Ich werde später noch einige Links zu meiner Testauswahl posten)
Allerdings war das Verlangen nach dieser Plattform die letzten Jahre nicht groß genug, um damit anzufangen. Jedoch habe ich letztes Jahr oft das Bedürfnis gespürt, meinen Senf zu allem möglichen dazu zu geben. Naja, die Politik hier in unserem Lande hat dazu ja auch allen Anlass gegeben. Ich möchte nicht verheimlichen, dass die Entscheidung des Schockwellenreiters – einer meiner Lieblingsblogger und Verfechter der statischen Seiten – auf dynamisch generierte Seiten umzustellen mich etwas angestachelt hat.
So viel zum Warum, demnächst etwas mehr auch zum Wie. Das ganze soll für mich gleichzeitig als eine Art Dokumentation dienen.
Bevor ich wieder vergesse wie es funktioniert, hier eine kleine Gedächtnisstütze:
1 | lftp -u <Benutzer>,<Passwort> -e "mirror --verbose --reverse -x^\. -x/\. /lokaler/Pfad/zum/Verzeichnis/ Pfad/auf/dem/Server;exit" <eine.Domain>
|
Dadurch wird lftp angewiesen den Inhalt des lokalen Verzeichnisses auf dem FTP-Server zu spiegeln. Dabei werden nur Dateien hochgeladen, die sich in der Größe oder im Änderungsdatum unterscheiden.
Die beiden -x Optionen verhindern dass Dateien bzw. Ordner die mit einem Punkt
beginnen hochgeladen werden – sehr praktisch am Mac :-)
-x^\. betrifft Dateien im Hauptverzeichnis-x/\. betrifft die Dateien in einem Unterverzeichnis